HEADHUNTER_2.0

Codex Mundus

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Abbildung ähnlich

Das Weltenbuch HEADHUNTER_2.0 ist ein eigenständiges Weltenbuch aus der ALEARIUS Serie. Ein Rollenspielplot mit erweiterten Regeln und Hintergründen als Ergänzung zum Rollenspiel ALEARIUS - Lex Prima. Das Codex Mundus (lat. Buch der Welt) bietet somit dem Spielleiter eine ausgearbeiteten Plot und ermöglicht auch das Implementieren anderer Regelsysteme.

1998 wurde das Rollenspiel erstmals als HEADHUNTER von Thorsten Kuhnert entworfen und in seiner privaten Spielgruppe gespielt. HEADHUNTER basierte damals auf dem Anime Trickfilm "Alita - Battle Angel", der seine Wurzeln auch im Cyberpunk hat. Er kombinierte sein Szenario mit dem des 1982 erschienenen Sci-Fi-Klassikers "Blade Runner" und erweiterte die Handlung mit einer Söldnerthematik, die es den Spielern erlaubte, auch inoffizielle Aufträge zu erfüllen, um so das Abenteuerspektrum deutlich zu vergrößern.

mehr zur Entstehung...

Anfang 2007 begannen die Überarbeitungen von HEADHUNTER. Schon in den Ansätzen wurden weitreichende Änderungen vorgenommen, Hintergründe weiter ausgebaut, geändert oder neu entworfen und auch das Probensystem sowie das Erfahrungssystem bekamen einen komplett neuen Anstrich. Ende 2007 war dann eine spielbare Grundversion fertiggestellt.

HEADHUNTER_2.0 erhielt die Söldnerthematik aufrecht und auch das Grundszenario von "Blade Runner" ist auch heute noch deutlich zu spüren. Als neuen Aspekt wurde ein Virusausbruch und eine folgende Seuche mit verherenden Mutationen eingebunden. Somit ist es gelungen einen leichten Hauch von Horror mit in das System aufzunehmen, um so das Potential an möglichen Abenteuern weiter zu vergrößern.

So wie bei HEADHUNTER fehlt bei HEADHUNTER_2.0 ebenfalls gänzlich ein Magiesystem, was dem Realitätsempfinden der Spieler und dem des Spielleiters Rechnung trägt. Es ist einfacher sich in das Szenario hineinzuversetzen, weil es für den Betrachter weitgehend "real" erscheint.

Um dennoch einen weiteren interessanten Aspekt hinzuzufügen ist es gelungen, ein dreidimensionales Computernetzwerk als Ingame-Spielsystem zu entwickeln. Hierbei fällt die Dreidimensionalität schon beim erstellen eines Netzwerkplots für ein Abenteuer auf.

Alles in Allem ist HEADHUNTER_2.0 eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger und bietet dem Spielleiter und den Spielern eine spannende und abwechslungsreiche Welt voller Gefahren und Abenteuer.

Anfang 2009 wurde damit begonnen Neuerungen oder Regelverbesserungen in das bestehende System einzuflechten. Mit erscheinen der neuen Auflage und dem Upgrade auf die Version v2.03, ist auch optisch einiges getan worden. Unter aderem verliehen diverse Illustrationen von Matthias Geiger dem Inhalt deutlich mehr Stil und die Überarbeitung des Covers taten das Gleiche.

2011 entwickelte sich HEADHUNTER_2.0 deutlich weiter. Im Zuge der Etwicklung anderer Genres hat HEADHUNTER_2.0 eine Wandlung in ein reines Plotsystem erfahren. Grundregeln wurden extrahiert und in einem neuen Gewand als Basis erschaffen, dem ALEARIUS - Lex Prima.

HEADHUNTER_2.0 wurde dadurch zu einem Weltenbuch umgestalltet, was die Freiheit ermöglicht auch fremde Grundregeln verwenden zu können. Eine ideale Alternative für Spielleiter, die neue und interessante Welten suchen aber auf ihr gewohntes Regelsystem nicht verzichten wollen.

Der Plot

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Der Plot von HH_2.0 spielt in Amerika, genauer gesagt in New Manhattan im Jahre 2135. Nach einem Virusausbruch vor fünf Jahren, wurde fast die Hälfte der Bevölkerung infiziert. Mutationen sowohl körperlich als auch geistiger Natur waren die Folge. Das Virus mutierte bei jedem Wirtswechsel dahingehend, wie diese Mutationen ausarteten. Von buchstäblichen Monstern bis zu hyperintelligenten Fanatikern war alles vertreten. Polizei und das Militär waren überfordert und es drohte eine Revolte und Massenpanik auszubrechen.

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Daraufhin wurden Mutanten zum Abschuss freigegeben und jeder Bürger hatte somit die Möglichkeit als Headhunter Jagd auf diese zu machen. Die Konzerne gründeten eine Aufsichtsbehörde, die Corporation. Sie hatte die Aufgabe Mutantensichtungen zu registrieren, die Headhunter zu koordinieren oder mit Aufträgen zu versorgen und mit Kopfgeldern aus einem Fond zu bezahlen.

In diesen Fond zahlten alle anderen Konzerne ihren Ablass, was jedoch dazu führte, dass die Corporation immer mächtiger wurde, da sie selbst die Kopfgeldhöhe bestimmte. Sie sorgte im Gegenzug dafür, dass die erlegten Mutanten entsorgt bzw. an andere Konzerne für Forschungen weitergegeben werden.

Heute sind nur noch wenige Mutanten anzutreffen. Das Virus scheint unter Kontrolle zu sein und über die Hälfte der noch lebenden Headhunter sind ihrem alten Beruf wieder nachgegangen.

Motivation der Spielcharaktere

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Headhunter haben angefangen, sich weiteren Herausforderungen zu stellen. Heute sind sie eine feste Größe in jeder Konzernbuchhaltung. Sie dienen als "Externe Subunternehmer", also jene die die schmutzige Arbeit erledigen. Sabotage, Spionage, Auftragsmorde oder was auch immer für Operationen, die nicht in Verbindung mit dem Auftraggeber gebracht werden dürfen.

Die Auftragslage wächst stetig und Konzerne zahlen viel Geld für solche "Dienstleistungen", auch wenn diese Aufträge eher in dunklen Ecken auf der Straße gesucht werden müssen.

Besonderheiten

Das 10. Attribut

Cineastische Actionszenen möglich:
HH_2.0 bringt wie jedes Weltenbuch ein neues Attribut mit ins Spiel: "BULLET TIME" (BT)

Damit kann der Spieler eine komplexe Handlung strathegisch aufbauen und spektakuläre Aktionen vollführen.

Intuitives Ingame-System

WorldNET Regeln:

Um in der virtuellen Welt eines Computersystems zu spielen, müssen keine weitreichend neue Sonderregeln einstudiert werden. Hier wird ein Ingame-System eingesetzt das auf den selben Grundregeln aufgebaut wurde und so ein zügiges Eintauchen in die virtuelle Realität des WorldNET ermöglicht.